2. September 2014

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es News zu meinem geplanten Movie Marathon. Falls ihr auch daran Interesse habt, ein Wochenende lang exessiv Filme zu schauen und euch darüber auszutauschen, dann macht doch mit. Der Marathon startet vom 19. bis 21. September.

Hier findet ihr weitere Informationen zu diesem Projekt.

Momentan sind wir zu viert oder fünft, aber vielleicht kommen ja noch ein paar Filmliebhaber dazu? 

Zum Ablauf:
Ich würde mich freuen, wenn ihr auf euren eigenen Blogs postet, oder über Twitter und Instagram dabei seid. Um entsprechende Posts zu kennzeichnen, nutzt bitte den Hashtag #moviewe2014 [Movie Weekend 2014]. Alternativ könnt ihr mir auch hier in die Kommentare posten oder mich per Mail auf dem Laufenden halten. Dabei soll es natürlich darum gehen, welche Filme ihr gesehen habt und wie ihr diese bewertet, aber natürlich auch um das Drumherum: Wo schaut ihr und mit wem? Gibt es was zu knabbern oder etwas besonders leckeres zu trinken? Verbindet ihr mit den gesehenen Filmen vielleicht besondere Erinnerungen oder Erlebnisse? All sowas interessiert mich :) Ich werde während des Marathons hier auf dem Blog dann regelmäßig Updates posten.

Habt ihr noch Fragen rund um den Movie Marathon? Dann ab in die Kommentare damit. Bestimmt gibt es noch ein paar Dinge, die ich vergessen habe =)



28. August 2014

Dort stehe ich. Mir ist heiß, ich schwitze. Kein Wunder, die Hitze hier ist unerträglich. Ich schaue an mir herab: Dutzende Lagen von Kleidung hüllen mich ein, umwickeln mich, zwängen mich ein. Bewegungen sind kaum möglich, der schwere Stoff drückt mich runter, macht mich klein. Die Last wiegt schwer auf meinen Schultern, mein Rücken schmerzt, meine Beine werden lahm. Ich weiß nicht ob ich nur noch einen weiteren Schritt schaffe... 

Nein. Das Gewicht reißt mich zu Boden. Da liege ich. Klein, schwach, nicht fähig mich zu bewegen. Ich muss etwas dagegen tun. Doch kann ich all diese Schichten einfach abwerfen? Einfach so? Unsicher ziehe ich an der obersten Lage, und ziehe meine Hand zurück, als ob der Stoff glühend heiß wäre. "Stell dich nicht so an", denke ich, "steh wieder auf." 

Ich drehe mich, winde mich, quäle mich. Doch es geht nicht: Ich kann nicht aufstehen, solange mich diese Last, dieser Ballast umgibt. Kurzschluss. Meine Hände greifen den Stoff und reißen. Reißen all die Lagen herunter. Das Kleid der Lethargie. Den Mantel der Depression. Das Gewand des schlechten Gewissens. Lage um Lage muss weichen. 

Und dann stehe ich auf. Leicht, unbeschwert, frei. All die Last, die sich in den letzten Wochen angesammelt hatte, liegt zu meinen Füßen. Selbstbewusst nach vorne blicken, nach vorne laufen, rennen, springen. Ohne dass mich irgendetwas runter zieht. Und rückblickend war es doch so einfach. Ich werde mich daran erinnern, wann immer eine solche Last wieder droht, mich umzureißen. Dann zucke ich die Schultern und denke: Einmal freimachen, bitte. 



27. August 2014


Mara von NoHeroIn hat mich beim Liebsten Blog Award nominiert, was mich natürlich sehr freut :) Es geht darum, 11 Fragen zu beantworten, sich selbst 11 Fragen auszudenken und -wenn möglich- 11 Blogger zu nominieren, die man gerne liest und die gerne noch etwas bekannter werden dürfen. Auf geht's...!

Wie verläuft dein Morgen normalerweise?
Um ehrlich zu sein, bei mir gibt es da gar kein "normalerweise". Seit ein paar Monaten studiere ich ja wieder, was zur Folge hat, dass ich immer zu unterschiedlichen Zeiten aufstehe, zwischendurch längere Phasen frei habe und mir meine Zeit recht frei selbst einteilen kann. Okay, ein paar allgemeine Sachen gibt es schon: Ich bin zum Beispiel kein Langschläfer (mehr) und brauche morgens viel Zeit zum Frühstücken und wach werden. So ungefähr ein bis zwei Stunden, das heißt so viel früher stehe ich auf wenn ich aus dem Haus muss. Frühstücken ist mir auch ziemlich wichtig: Obst, Müsli, Joghurt, Brot - je nach Stimmung, aber irgendwas brauch ich im Magen bevor der Tag startet.

Wovor hattest du als Kind Angst?
Vor Tieren jeglicher Art. Hunde, Katzen, Hasen, Meerschweinchen - egal, ich hatte vor allem Angst. Ganz besonders schlimm waren (und sind) aber Vögel. Mein Opa hat früher Vögel gezüchtet (ich weiß leider nicht welche Sorte, ich schätze Kanarienvögel oder so) und die waren alle in einer Voliere in seinem Garten. Mein Bruder und ich wurden als Kinder irgendwie immer genötigt da rein zu gehen, um die Vögel zu füttern, obwohl ich das nie wollte. Die Erwachsenen konnten das nie verstehen, schließlich tun die Vögel ja nichts, ist doch ein tolles Erlebnis die Vögel zu füttern, blabla, was Erwachsene nun mal so sagen. Das hat sich irgendwie als Trauma bei mir festgesetzt, bis heute habe ich wirklich unfassbare Angst vor Vögeln, und wenn einer auf dem Gehweg sitzt, dann wechsle ich wenn möglich die Straßenseite. (Mit anderen Tieren habe ich heutzutage kaum noch Probleme, Katzen liebe ich mittlerweile sehr.)

Wie lautete dein erster Blogeintrag?
Ganz pfiffig: Mein erstes Mal. Den gibt es hier auch noch. Habe ihn mir grade noch mal durchgelesen. Da steht ich hätte es vorher auf Tumblr versucht. Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern!? 
Damals hieß mein Blog noch "Nüpsi" (sinnlose Phantasieworte for the world!), und ich hab damals noch in RLP gewohnt. Fuck, ist das lange her ;)

Du bist im Kino und musst aufs Klo. Wartest du bis zum Ende des Films oder gehst du mittendrin raus?
Kommt natürlich drauf an wie lange der Film noch läuft. Und es hängt davon ab, ob ich in der Mitte sitze oder direkt am Gang. Tendenziell warte ich aber eher bis zum Ende, weil ich immer Angst habe, dass ich in der Dunkelheit die Treppe runter falle. Stellt euch mal vor wie peinlich das wäre...!
 
Warst du schonmal in einer Situation, in der du erste Hilfe leisten oder Zivilcourage beweisen musstest? Wenn ja: was für eine Situation war das?
Ja, das war auf unserem Schützenfest und ich war da zum Glück nicht alleine, denn das hätte ich mich überfordert. Ich saß draußen mit drei Freunden, als ein Mann an uns vorbei lief. Er schwankte schon ziemlich stark, war offensichtlich sehr betrunken. Zuerst witzelt wir noch, ob er den Weg nach Hause noch finden würde etc. Wir blickten dem Mann hinterher, sahen wie er extrem schwankte und wie er schließlich stolperte und hinfiel - mit dem Gesicht auf die Bordsteinkante. Er blieb reglos liegen. Wir rannten sofort hin und sahen dass das Gesicht des Mannes blutüberströmt war. Ich bin bis heute sehr froh, dass einer meiner Freunde mal als Rettungsassistent gearbeitet hatte und sehr ruhig blieb. Er rief den Krankenwagen und versuchte mit dem Mann zu sprechen, während wir anderen die Schaulustigen verscheuchten (echt schrecklich sowas! Die meisten glotzten nur und nur wenige fragten nach, ob sie helfen könnten). Der Mann schien zwar verletzt aber noch betrunkener als angenommen. Auf unsere Ansprachen reagierte er mit Schnarchen. Da hatte er sich (wie sich nachher rausstellte) die Nase gebrochen, lag blutend auf der Straße und schlief und schnarchte vor sich hin! (Nicht zu verachten war übrigens auch seine ebenso betrunkene und hysterische Ehefrau, die wenig später aufkreuzte und sich nicht mehr einkriegte.)
Im Nachhinein war die Situation nicht sooo dramatisch, trotzdem war ich extrem nervös und angespannt in der Situation - aber ich würde wieder so handeln.

Wie verbringst du deine Samstage am Liebsten?
Ausschlafen (was bei mir zwar nie sehr lange ist, aber ohne Weckerklingeln aufwachen ist auch für mich schön ;) ) - gemütlich frühstücken - vielleicht eine kleine Runde Sport machen - und danach guten Gewissens auf dem Sofa chillen! Zwölfndrölfzig Filme mit Leonardo DiCaprio schauen, Pizza bestellen, Cola Zero schlürfen - abends vielleicht noch ein Bad nehmen, ein Buch lesen und dann friedlich einschlummern. So verbringe ich meine Samstage bzw. freien Tage sehr gerne und ja, auch sehr häufig ;)
Welcher ist dein Lieblingswitz?
Hm, ich habe einen Lieblingswitz, aber den kann man nicht aufschreiben, da man dazu körperlichen Einsatz benötigt. Ansonsten bin ich auch nicht so der große Witze-Fan und kann mir die nie merken, tut mir Leid.
 
Welche war deine erste CD?
Wenn Kinder-CDs zählen, dann war es "Die Schlümpfe - Megaparty". Meine Lieblingssongs waren "Ich wünsch mir rote Schuh" (I wanna be with you) und "Schlumpfbahnschaffner" (Be my Lover).
Wenn Kinder-CDs nicht zählen verweigere ich die Aussage.

Was isst du nicht?
Oliven, von denen kriege ich Brechreiz. Auch, wenn sie gefüllt sind. Ich mag übrigens auch kein Olivenöl.
Ich esse auch keine Honig- oder Zuckermelonen, obwohl ich sie gerne mag, aber ich reagiere zu stark auf die Säure (geschwollene, brennende Lippen und Zunge). Passiert mir auch manchmal bei frischer Ananas. (Wird häufiger von mir ignoriert)
Außerdem versuche ich momentan zunehmend auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Solange ich alleine bin klappt das auch ziemlich gut um nicht zu sagen perfekt, aber bei meinen Eltern... nunja..
Wie wohnst du?
Ich wohne gemeinsam mit meinem Freund im Ruhrgebiet. In unserem Haus wohnen noch 11 andere Parteien und selbstverständlich wohnen wir ganz oben. 5.Stock, ohne Aufzug. Ja, der Umzug war toll. Wir haben ungefähr 53qm zur Verfügung, die sich auf ein winziges Bad, eine schöne Küche und zwei weitere gleich große Zimmer verteilen. Unsere Möbel sind ziemlich zusammengewürfelt, weil wir kein Geld hatten um alles neu zu kaufen und deswegen viel vom Vormieter übernommen oder von Verwandten geschenkt bekommen haben. Ich hab kein Händchen für Dekoration und so, deswegen ist es hier so eine Mischung aus kahl und chaotisch. Aber ich mag es so wie es ist :)
Wie lange bloggst du schon?
Seit September 2011.

Ich verzichte auf die Weitergabe des Awards, weil mir weder 11 Fragen noch 11 Blogs einfallen :D
(Und weil Blogger mich schon wieder aufregt und hier die Formatierungen hinten und vorne nicht stimmen... aaargh >.< )




22. August 2014

Es ist Zeit den Tatsachen ins Auge zu sehen und eine Bilanz des heutigen Tages zu ziehen:

Zurückgelegte Kilometer: 0.01
Aufgenommene Nahrung: 2 Nutellabrote, 2 Stück Grillkäse Sorte "Chili" der Marke Grillmeister, eine Pizza, die sich ohne Verpackung und Geschmack im Tiefkühlfach fand. 3 Esslöffel Joghurt mit Haferflocken im Zuge des verzweifelten Versuchs, ein Müsli zu mir zu nehmen.
Gesehene Filme: Drei
Davon mit Leonardo DiCaprio: Drei
Der Körperhygiene zuträgliche Maßnahmen: 1x Zähneputzen. Kurz. Damit diese Zeile nicht ganz leer bleibt.
Verschickte WhatsApp-Nachrichten: Zweiundvierzig
Getätigte Telefonanrufe: Zwei
Persönliche Gespräche: Null
Dinge, die ich heute tun wollte, aber verschoben habe: 
1. Sport machen
2. Einkaufen gehen
3. Gebratene Nudeln (ging nicht wegen fehlender Sojasoße. Siehe Punkt 2.)
4. Hausarbeit scheiben (864 Seiten Soziologie von Max Weber, rund 100 Jahre alt, törnen eher nicht so an...)
5. Spülen
6. Baden


"Aufschieben, auch Prokrastination (lateinisch procrastinatio ‚Vertagung‘, Zusammensetzung aus pro ‚für‘ und cras ‚morgen‘), Erledigungsblockade, Aufschiebeverhalten, Erregungsaufschiebung oder Handlungsaufschub, ist das Verhalten, als notwendig aber auch als unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen. Aufschieben gilt als schlechte Arbeitsgewohnheit. Drei Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Verhalten als Prokrastination eingestuft werden kann: Kontraproduktivität, mangelnde Notwendigkeit und Verzögerung." (wikipedia)


Eigentlich wollte ich viel mehr schreiben übers Aufschieben, übers Faulsein, übers Kein-Bock-haben, aber... naja, Sie können es sich denken...





18. August 2014

Weil mir momentan ein bisschen Content fehlt hier auf dem Blog, habe ich mir überlegt, (mal wieder) am Media Monday teilzunehmen. Und dabei ist mir das Ausfüllen des Lückentextes gar nicht mal so leicht gefallen... Wenn ihr auch mitmachen möchtet, findet ihr den Media Monday beim Medienjournal.

1. Wenn ich Now and Then sehe werde ich richtiggehend nostalgisch, weil er früher einer meiner Lieblingsfilme war und der Film selbst schon ziemlich nostalgisch ist.

2. Mit ihrer Rolle als Ehefrau des Königs ("The Kings Speech") ist Helena Bonham Carter endlich mal aus ihrem Rollenschema ausgebrochen, denn sonst kennt man sie hauptsächlich in den typischen, skurrilen Tim-Burton-Rollen, die sie zwar wunderbar ausfüllt, die aber eben auch immer recht ähnlich sin.

3. Coming-of-age-Stories stoßen bei mir regelmäßig auf Interesse und einige Vertreter dieses Genres gehören zu meinen Lieblingsfilmen: Vielleicht lieber morgen, Good Will Hunting oder City of God zum Beispiel.

4. Der Kampf zwischen Oberyn und dem Berg war die mitunter brutalste Szene, die mir je in einer Serie untergekommen ist und sie war auch für Game-of-Thrones-Verhältnisse ziemlich übel.

5. Psycho hätte man nun wirklich nicht noch einmal aufwärmen müssen, schließlich war das Original ein Meisterwerk - und die Neuverfilmung versank zu Recht gewissermaßen in der Unbekanntheit.

6. Normalerweise kann ich Krimiserien nichts abgewinnen, aber 'Castle' gefällt mir unglaublich gut. Nathan Fillion ist mega sympathisch, aber auch die übrigen Darsteller sind bis in die Nebenrollen perfekt gecastet. Die Fälle sind spannend und außergewöhnlich, die privaten Stories des Teams sind genau so interessant wie der Krimiteil und wirken nie störend und vor allem ist die Serie mit einem tollen Humor gespickt, der mich zum Lachen bringt.

7. Zuletzt gesehen habe ich Shortbus und das war ein sehr schöner und intensiver Film, weil er viel mehr zu bieten hat als man vermutet. Shortbus wird zum Teil als Erotikfilm oder gar als Porno abgetan, weil Sexualität explizit gezeigt wird und die Darsteller beim Dreh teilweise echten Sex hatten. Doch es geht nicht um den Sex, es geht um die Figuren und ihre Geschichten. Shortbus ist ein sehr intensiver, trauriger Film, der mich sehr bewegt hat - den ich aber trotzdem nicht jedem weiterempfehlen würde.



15. August 2014


Zunächst einmal: Wer meinen Blog kennt, der weiß, dass der Titel nur ein Spaß ist. Ich lese sehr gerne und im wahren Leben würde mir niemals solch ein Satz über die Lippen kommen. Im Gegenteil, ich finde Leute schrecklich, die so etwas sagen. Aber darum soll es hier heute nicht gehen.

Anfang der Woche stieß ich auf eine von vielen "Lesemarathon"-Aktionen. Hier geht es darum, in einer bestimmten Zeit möglichst viele Seiten bzw. Bücher zu lesen. Angefangen bei einer Nacht über ein Wochenende bis hin zu einer Woche gibt es für diese Aktionen eigentlich kein Zeitlimit. Da ich aber momentan an meinen Seminararbeiten schreibe und dafür sehr viel wissenschaftliche Literatur lesen muss, fehlt mir der Nerv, auch in meiner Freizeit noch zu lesen. Da lasse ich mich momentan lieber von Filmen berieseln. Und so ward eine neue Idee geboren...
 
Warum nicht einen Movie Marathon starten? Ich sag's direkt zu Anfang: es geht nur ums Spaß haben, ums Austauschen unter Filmfreaks, darum neue Filme kennen zu lernen und ein ganzes Wochenende einfach mal nichts zu tun außer Filme zu schauen. Egal ob allein oder mit Freunden, drinnen oder draußen, laut oder leise, bunt oder schwarzweiß - guckt euch die Augen viereckig!

Es ist egal, ob ihr euch extra neue DVDs kauft, oder ob ihr die Videothek plündert. Vielleicht geht ihr ins Kino oder sucht euch vorab tolle Filme raus, die im TV laufen!? Schnurzpiepegal wie oder was oder wer oder warum - let's just watch some movies! 

Und so sieht's aus:

  • Wann? Freitag, 19. September ab 12 Uhr - bis Sonntag, 21. September, 24 Uhr - das macht genau 60 Stunden pures Filmvergnügen
  • Wer? Alle sind herzlich eingeladen, egal ob Blogger oder nicht
  • Warum? Spaß an der Freunde, Austausch, Herausforderung der eigenen psychischen und körperlichen Grenzen sowie Ruhm und Ehre
  • Was? Filme, egal welches Genre oder aus welcher Epoche. Ausgenommen sind Kurzfilme (unter 60 Minuten) und Serien
  • Wie? Falls von eurer Seite Interesse besteht, würde ich rechtzeitig nähere Details bekannt geben, zum Beispiel einen Hashtag für diverse Social Media Plattformen. Klar ist aber, dass ihr natürlich hier auf meinem Blog oder (falls vorhanden) auf euren eigenen Blogs über eure 'Fortschritte' berichten könnt.
  • Was noch? Jeweils am Abend würde ich eine Zusammenfassung posten. Wer macht (noch) mit? Wo schaut ihr, wer schaut DVDs, wer ist im Kino und wer guckt im TV? Wer hat die meisten Filme bisher gesehen? Wer hat bisher die meisten Filmminuten gesehen? Wer hat den ältesten Film gesehen? Wer den neusten? Und waren vielleicht ein paar ganz außergewöhnliche Situationen dabei? Sowas in der Richtung... :)

So. Falls niemand mitmacht, ist die ganze Sache natürlich witzlos, deswegen hoffe ich, dass ich auf Interesse stoße!? Falls ja, dann meldet euch bitte in den Kommentaren und ich werde dann Anfang September noch mal auf Euch zukommen!


11. August 2014

Kann man das Studieren eigentlich verlernen? Kann man irgendwie vergessen, wie man den richtigen Faden findet, wie man anfängt? Mein erstes Semester an der Uni ist rum. Also, mein erstes Mastersemester an der neuen Uni, denn eigentlich bin ich ja ein alter Hase was dieses Studieren angeht. Und noch eigentlicher ist das Semester ja noch gar nicht rum, sondern nur die Vorlesungszeit. Die Klausurenphase habe ich abgehakt, das erste Ergebnis ist zufriedenstellend und auch ansonsten alles schickimicki hier im Pott. Oder?

Falsch. Denn eigentlich sollte ich gerade an zwei Seminararbeiten schreiben und nicht an diesem Blogeintrag. Aber ich habe das Gefühl: ich weiß nicht mehr wie das geht. Meine Motivation liegt unterm Bett und heult. Und ich, ich liege oben auf dem Bett und gucke Castle (empfehlenswerte Serie, btw, Nathan Fillion ist großartig, wenngleich die Serie in mir auch unrealistische Erwartungen sowohl an das Leben eines Schriftstellers als auch an die Pflegeleichtigkeit von pubertierenden Töchtern weckt.) Aber ich schweife schon wieder ab.

Ich beschäftige mich momentan vor allem mit einer Sache: mir selbst. Ich treibe wieder mehr Sport, ernähre mich gesünder, feier das Wochenende durch und kann die vorherigen Gesundheitsbemühungen danach an den Nagel hängen und wieder von vorne anfangen. Ein Teufelskreis! Wo bleibt da noch Zeit für Grundlagenliteratur und wissenschaftliche Recherche?

Dabei waren Seminararbeiten -damals, zu den guten, alten Bachelorzeiten- doch immer meine Stärke. Da habe ich die richtig guten Noten abgesahnt und irgendwie fiel mir das Schreiben in meiner Erinnerung auch nie so schwer wie momentan. "Dir fehlt noch der Zeitdruck", wurde mir gesagt und vielleicht ist da was wahres dran. Doch entstehen unter Druck wirklich immer Diamanten? Vom Toilettengang wissen wir schließlich alle, dass unter Druck auch der ein oder andere Scheißhaufen entsteht. 

Und nun entschuldigt mich, ich habe eine Seminararbeit zu schreiben.