23. April 2014

Ein (vorläufiger?) Abschied.

Zum dritten Mal sitze ich hier und fange an, diesen Post zu tippen. Aber dieses Mal wird es etwas, das weiß ich jetzt. Es muss jetzt einfach sein, auch wenn es mir schwer fällt.

Ich möchte es kurz und knapp machen: Ob und wie lange es diesen Blog 'Cuchilla Pitimini' in Zukunft noch geben wird, weiß ich nicht. Das hört sich hart an und es tut mir Leid wenn ich euch, meinen treuen Lesern, diese Worte einfach so vor die Füße werfe. Aber wer genau hingeschaut hat, der hat es vielleicht schon bemerkt.

Nicht nur, dass ich im März so wenig wie noch nie gebloggt habe - nein, auch im April ist bisher erst ein einziger Artikel online gegangen und streng genommen war das noch nicht mal ein richtiger, vollwertiger Artikel. Und ich sage es so wie es ist: Es ist nicht die Zeit die mir fehlt, es ist die Lust. Und es sind die Ideen. Und dann doch wieder nichts von beidem. Verwirrend, ich weiß.

Ich habe schon immer gerne geschrieben und auch heute schreibe ich noch gerne. In manchen Phasen mehr, in manchen weniger. Das ist ja nur natürlich. Vor kurzem bin ich umgezogen: Neue Stadt, neue Leute, neues Leben. Doch, ich hätte viel zu berichten. Aber kurzum gesagt: Ich habe momentan keine Lust, das hier zu teilen. Auch habe ich keine Lust, Buch- und Filmrezensionen zu tippen. Oder irgendeine Blogparade fortzuführen.

Das ist auch nicht erst seit gestern oder seit dem Umzug so. Schon im Februar habe ich Euch gesagt, dass mich die Lust aufs Bloggen verlassen hat. Danach kamen zwar noch einige Beiträge, aber um ehrlich zu sein: Da steckte nicht mehr allzu viel Herzblut drin.

Vielleicht brauche ich eine Pause, vielleicht brauche ich hier auf dem Blog auch mal wieder eine Veränderung, eine neue Richtung. Aber ob das geschehen wird und vor allem wann, weiß ich nicht. Derzeit möchte ich mich einfach nicht damit beschäftigen, weil ich den Spaß an der Sache verloren habe. Es fühlt sich hier nicht mehr nach 'mir' an. Wie konnte ich in so schnell, in so kurzer Zeit, so aus meinem eigenen Konzept herauswachsen?

Bestimmt (ja, ich bin mir irgendwie sicher) kommt die Lust bald wieder, denn, wie gesagt, ich schreibe gerne. Ob das hier sein wird oder ob wir uns auf einem ganz neuen Blog lesen werden - das werden wir sehen. Nur so sang- und klanglos wollte ich mich nicht davonschleichen. Daher dieser Beitrag.

Alles Liebe,

Eure Katie

11. April 2014

Ein kleines Lebenszeichen

Hallo Zusammen,

in der letzten Woche war es hier sehr ruhig. Wie ihr aus meinem letzten Post entnehmen konntet, bin ich umgezogen. Das ist auch der Grund, warum es hier nichts zu lesen gab und warum es auch in den kommenden Tagen oder Wochen etwas ruhiger bleiben wird.

Der Umzug hat sehr gut geklappt und wir (das heißt mein Freund und ich) haben uns schongut eingelebt. Die Wohnung ist sehr schön und wir fühlen uns wirklich wohl.

Auch hatte ich meine erste Woche in der Uni - zwar hab ich mich ein paar Mal verlaufen, aber insgesamt hat alles gut geklappt. Ich denke, das Masterstudium war eine gute Entscheidung.

Leider haben wir in der Wohnung noch kein Internet, daher muss ich grade vom Handy tippen. Und deswegen ist dieser Post jetzt auch schon zuende. Ich denke ich melde mich dann wieder, wenn ich Internet habe.

Lasst es euch gutgehen ♡


31. März 2014

"Was soll denn schon passieren?"

Ich habe euch letztens, in meiner Freundschafts-Reihe, schon mal ein wenig über mich erzählt. Unter anderem darüber, dass mich der Umgang mit vielen Menschen stresst, insbesondere wenn es sich um fremde Menschen handelt. Auch habe ich euch berichtet, dass mir Small Talk nicht besonders leicht fällt. Dementsprechend nervös und angespannt bin ich, wenn ich weiß, dass ich in Kürze auf eine Gruppe fremder Menschen stoßen werde.

Hinzu kommt, dass mich unbekannte Situationen generell stressen und mir psychisch ziemlich viel abverlangen. Ich bin absolut nicht spontan, egal um was es geht. Ich plane meine Mahlzeiten für die ganze Woche und wenn dieser Plan durcheinander gerät, stellt mich das vor eine mittelschwere Katastrophe. Und wenn ich geplant habe, den Abend mit einem Film oder einem Buch zuhause zu verbringen, dann kann ich einfach nicht spontan mit jemandem einen trinken gehen. In den letzten Jahren ist das etwas besser geworden, bzw. es ist nicht so schlimm, wenn ich in meiner "gewohnten" Umgebung bin und die Leute, die mich umgeben, gut kenne. Dann weiß ich nämlich, was mich erwartet.

Aber wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt, dann macht mir das Magenschmerzen. Ich glaube, in einem gewissen Rahmen ist das auch nochmal, aber momentan habe ich das Gefühl, dass mich dieses Gefühl lähmt. Ich bin jede Minute kurz davor, einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Und warum? Weil ich umziehe.

Woher weiß ich, was ich in der neuen Studentenbude benötige und was ich bei meinen Eltern lassen kann? Wird beim Umzug wirklich alles gut gehen? Werde ich Freunde finden? Wo soll ich die ganzen Sachen in der neuen Wohnung überhaupt hinstellen? - Ja, das alles sind normale Fragen, und die meisten Menschen werden sich denken "Schaun wir mal" oder "Wird schon alles gut gehen". Ich kann das nicht denken, weil ich nicht weiß, was passieren wird. Ich habe keine Kontrolle und das macht mir Angst.

"Ich habe Angst, dass etwas passiert."
"Was soll denn schon passieren?"
"Das weiß ich ja eben nicht."

Und jetzt sitze ich hier, zwischen leeren Schränken und halbgepackten Kartons. Fünf Tage bleiben mir noch im alten Zuhause. Ich freue mich auf den Neustart - wirklich! Ich freue mich darauf, wieder mit meinem Freund zusammen zu wohnen, wieder zu studieren, wieder meine eigene Wohnung zu haben und mein eigenes Leben zu führen. Unsere Wohnung ist schön, in einer tollen Lage und bis jetzt hat alles mehr oder weniger gut geklappt. Wenn ich doch nur schon da wäre. Wenn ich schon alles hinter mir hätte.

Ich schreibe das hier auf, weil mich interessiert, ob auch andere Menschen diese (teilweise extremen) Ängste kennen? Oder ob ihr eher die Zähne zusammenbeißt und sagt: Das wird schon. Oder seid ihr da vielleicht sogar ganz optimistisch und startet ganz ungehemmt in neue Situationen?

 
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